24/7 Signalüberwachung im Bundesmedienhaus in Bern

Bildquelle: www.parlament.ch
Im November 2010 installierte Infra-Com Swiss AG eine Signalaufbereitungsanlage im Bundesmedienhaus in Bern. Das Ziel lautet: Die von SRG angelieferten Studiosignale vom «Ständerat-TV», «Nationalrat-TV» und den Pressekonferenzen, zusammen mit 120 weiteren TV-Programmen, digital ins Parlamentsnetz einzuspeisen.
In der vergangenen Betriebszeit machten sich bei vereinzelten TV-Geräten des älteren Semesters Bildstörungen bemerkbar. Erste Messungen ergaben, dass der Störenfried weder im Netz noch in der Kopfstation zu suchen respektive zu finden ist. Daraufhin folgte man der Infra-Com Idee und installierte ein Monitoring-, Mess- und Überwachungssystem, das die drei Transportströme der Inhouse-TV-Programme (Ständerat-TV, Nationalrat-TV und Pressekonferenzen) rund um die Uhr aufzeichnet, misst und analysiert. Mit dieser 24/7 Überwachung werden täglich rund 600 GB Daten, also ganz viele gewichtige Worte, gespeichert.
Stets aktuell und somit Herr der Datensignale
Infra-Com Swiss AG ist mit dem Mess- und Überwachungssystem nun in der Lage, stets den aktuellen Systemstatus, also die Datenströme, abzurufen und zu kontrollieren. Und wenn nötig Signalstörung so schnell zu beheben, dass sie nicht auffallen. Die Datenauswertungen der Frühjahrssessions-Übertragung zeigen deutlich, dass die Programme, welche durch Infra- Com Swiss AG entcodiert und auf DVB-C moduliert werden, durchgehend störungsfrei und in bester Bildqualität in das Parlaments-HFC-Netz übertragen werden.
Die Schweiz stellt auf HDTV um

Seit dem 29. Februar 2012 strahlt die SRG ihre sechs Fernsehprogramme (SF 1, SF 2, TSR 1, TSR 2, RSI LA 1 und RSI LA 2) in HDTV – High-Definition-Format – aus. Herr und Frau Schweizer profitieren dadurch von Fernsehbildern mit nie dagewesener Bildschärfe. Technisch gesehen heisst das: die standardisierte Bildauflösung wurde von 576 Bildzeilen auf 720 resp. 1080 Bildzeilen erhöht.
Die HDTV-Umschaltung des Schweizer Fernsehens hatte zur Folge, dass die regionalen Kabelnetzunternehmen ihre Signalaufbereitungszentralen nachrüsten mussten. Infra-Com Swiss war bei ihren Kunden verantwortlich für die Systemvorbereitung, welche folgende Arbeiten mit sich brachten: Installations- und Verkabelungsarbeiten; zusätzliche Aufschaltung von DVB-C Kanälen; Signaljustage; Überprüfung der Signalpfade; Anpassung der Mess- Systeme.
Infra-Com macht ihre Kunden fit – auch für HDTV
In den Kopfstationen von den Kabelnetzunternehmen KFSB, GAW, GBM und EWK wurden die HDTV-Nachrüstarbeiten der HFC-Netze termingerecht auf den 29. Februar 2012 abgeschlossen. Zur sichtbaren Freude und Zufriedenheit der Infra-Com-Kunden und somit den TV- Zuschauerinnen und Zuschauer von SF-Programmsendungen.
FTTH-Planung für die ewl Luzern
Seit April 2010 beschäftigt sich ein Planerteam von Infra-Com mit der geoschematischen Planung und grafischen Dokumentation von neuen Glasfasernetzen in der Stadt Luzern. Bis Frühjahr 2012 wurden bereits mehr als 18000 Glasfaserverbindungen vom Basisnetz (Backbone) bis hin zum Haus (BEP) oder Wohnungsanschluss (OTO) mit allen benötigten Elementen wie Rohren, Speedpipes bis hin zu den Muffen und Steckern minutiös geplant, berechnet und grafisch dokumentiert.
Digital-TV Installation in der Swissporarena Luzern

Zu einer modernen Firmen- und Vereinsinfrastruktur gehört heute ein hochauflösendes Fernsehsignal für MitarbeiterInnen und BesucherInnen. Im neuen FCL-Stadion, der Swissporarena, hat die Infra-Com Swiss AG die Planung und Installation für die Signalaufbereitung der 50 vereinsinternen Fernsehprogrammen (inklusive Stadion TV, Konferenz TV usw.) ausgeführt. Sodass die MatchbesucherInnen auch abseits des Spielfelds live mitbekommen, was ihre Helden vor, während und nach dem Spiel zu ihrem Besten geben.
